Geüstet für eine Weiterbildung in der Natur - hier im Kontakt mit dem Wald
Infos

Systemische Prozessgestaltung 2027-28
Der Kurs 2025-26 endet im Oktober. Das Curriculum für den Kurs 2027-28 (Beginn April 2027) schicken wir gern zu. Kurze mail genügt.

Neu: Kompaktkurs Systemische Prozessgestaltung in Berlin 2026-27, die Ausschreibung einfach per mail anfragen, es gibt noch wenige freie Plätze.

Nächster Infoabend: 10.6.26, 16.00-19.00, Seminarraum Birkbuschstraße 47, Gartenhaus, Kostenbeitrag 20 EUR

 

Systemische Prozessgestaltung

Weiterbildung in der Natur zur Begleitung von Menschen in Bildung, Beratung, Entwicklung u.a. (2027-28)

Die Weiterbildung Systemische Prozessgestaltung in der Natur enstand 2011 im Berliner Raum – in Zusammenarbeit mit Stephan Schmid. Sie führt in unterschiedliche Wälder, an süße Gewässer und in Küstenlandschaften Mittel- und Norddeutschlands und bietet den Teilnehmer*innen an, handlungs- und erfahrungsorientiertes Handwerkszeug und eine solide fachliche Basis zu erwerben, um selbst Angebote in Naturräumen für unterschiedliche Zielgruppen, Anliegen oder Themen zu gestalten oder Arbeitsweisen in eigene Berufsfelder zu integrieren.

Zugleich ist die Weiterbildung eine sehr persönliche Lernreise in einem Kreis von Teilnehmer*innen, die Lernen und Entwicklung im Kontakt mit der Natur und miteinander so modellhaft wie lebensecht erfahren. Ressourcen, die ans Licht kommen, Wirksamkeit, die erlebt wird, Wege, die sich finden, Geschichten, die sich neu erzählen und Zauber, der mitunter plötzlich mitspielt und berührt – all das gehört dazu.

In den mehrtägigen Modulen sind wir in den Gruppen auf möglichst einfache und natürliche Weise unterwegs und verbringen die Zeit in der Regel Tag und Nacht draußen, so dass mit einem gewissen Abstand zur Zivilisation die Berührungsmöglichkeiten mit der Natur vielschichtig sind.

Zum Einlesen siehe auch Arbeitsansatz und Publikationen

Systemische Prozessgestaltung

Kompaktkurs in Berliner Wäldern (2026-27)

Diese konzentrierte Weiterbildung Systemische Prozessgestaltung in städtischen Naturräumen richtet sich an Kolleg*innen aus den Bereichen Beratung und Entwicklung, Therapie, Soziale Arbeit, Bildung etc., die mit ihren Klient*innen in naheliegenden Grünflächen stundenweise oder tageweise (auch) draußen sein möchten. Zudem sind Kolleg*innen angesprochen, die bereits über Outdoorerfahrung verfügen und ihre Begleitungskompetenzen in Bezug auf Entwicklungswünsche und auftauchende Themen von Teilnehmer*innen erweitern möchten.

Als Mensch mit einem Anliegen mit der lebendigen Welt in Kontakt zu sein macht in diesem Arbeitsansatz einen wesentlichen Unterschied. Klient*innen im jeweiligen Moment und bei Wind und Wetter mit der Landschaft in Verbindung treten zu lassen, mit allem, was dort lebt und anrührt, ist eine wesentliche Kompetenz der Begleiter*innen – neben professioneller (systemischer) Gesprächsführung und dem Einsatz unterstützender handlungs- und erfahrungsorientierter Methoden. Auf welche Weisen die Beziehung zur Landschaft und die darin auftauchenden Ressourcen in die Prozessbegleitung einbezogen werden kann, durchzieht alle Module in verschiedenen Varianten. So können Phänomene des Naturkontakts zusätzlich als Ressourcen und Impulse in Entwicklungen mit einfließen.

Die Module finden jeweils tagsüber in verschiedenen Wald- und Wassergebieten in Berlin statt. Sie bauen aufeinander auf und sind nur geschlossen zu buchen.

Infos

Systemische Naturtherapie und Beratung 2027-28

Der Kurs 2025-26 endet im Herbst. Der Kurs 2027-28 ist in Vorbereitung, Dein Interesse kannst Du gern schon anmelden.

 

Systemische Naturtherapie und Beratung

Anschluss-Fortbildung

Die berufsbegleitende Fortbildung richtet sich an Absolvent*innen des Lehrgangs Systemische Prozessgestaltung in der Natur und erweitert und vertieft die erworbenen Kompetenzen und die eigene Naturerfahrung für die Einzelbegleitung sowie in der Arbeit für überschaubare Gruppen. Sie führt durch weitere unterschiedliche Landschaften und lässt gemeinsam ein vertieftes Verständnis für das Zusammenwirken von Landschaft und menschlichem Handeln und Erleben im Rahmen von prozessbegleitenden Aufträgen erschließen. Auch städtische und stadtnahe Naturräume und Settings werden einbezogen, um die Möglichkeiten der Anwendbarkeit zu erweitern. Das unterstützende Methodenrepertoire ist jeweils so weit als möglich auf die Zielgruppen der Teilnehmer*innen mit ausgerichtet. Ein individuelles Coaching ergänzt die Fortbildung.

Räume in der Natur
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Fortbildung Grundlagen der Methode des Mythenspiels

Zeit: 7.10.26; 4.11.26 und 2.12.2026, Berlin Steglitz, Gartenhaus (Yogaraum)
Kosten: 220 EUR

Praxisseminar Mythenspiel 2027 zum Vormerken

Zeit:  10.5. und 11.5.2027; 1.Tg. 11.30-18.30; 2. Tg. 10.30-18.30
Ort: Berlin, Waldgebiet, Ausgangspunkt S Wannsee

Workshop im Rahmen der 37. Berliner Märchentage:
Mythenspiel als Erfahrungsraum

Zeit: 11.11.2026, 17.30-20.00
Ort: Birkbuschstraße 47, Berlin-Steglitz, Gartenhaus (Yogaraum)
Link zum Programm der Märchentage folgt ab Juli.

Berliner Märchentage

Mythen und Märchen in der Prozessbegleitung

Praxis-Seminare zur Methode des Mythenspiels

Mythen und Märchen aus aller Welt geben kleinen und großen Menschheitsfragen und möglichen Antworten erweiterten Raum. Vielfach nahmen die Geschichten ihren Anfang zu Zeiten und in Kulturen, die sich einer belebten Natur innewohnend erfuhren.

Die szenische Umsetzung dieser Motive verbindet Protagonisten mit vielfältigen, manchmal als archetypisch verstandenen Formen des Lebens. Zugleich ist jede Darstellung eine gemeinsame und zeitgemäße Neuschöpfung überlieferter Stoffe und ein körperlicher Ausdruck gegenwärtigen Daseins im Zusammenspiel.

Methodisches Vorgehen und Interventionsformen lassen Anliegen und Fragen von Teilnehmer*innen in ein strukturiertes Geschehen eingehen. Anstelle des alltäglich gewohnten Agierens werden im Spiel auch ganz andere, variantenreiche Erfahrungen und Handlungen leibhaftig zugänglich. Methodisch gibt es eine Nähe zu systemischen Aufstellungen und zum Bibliodrama.

Die Mythenspielseminare finden seit vielen Jahren regelmäßig statt und haben unterschiedliche Schwerpunkte und Formen. Interessent*innen werden auf Wunsch auch per e-mail informiert.

Grundlagen der Methode des Mythenspiels

Abend-Fortbildung in Berlin

Die Fortbildung führt in die Methode des Mythenspiels ein – wie von Cito Hufenus, Habiba Kreszmeier und Christine Blumenstein-Essen erlernt und in zwanzigjähriger eigener beruflicher Erfahrung vielfältig erprobt.

An drei Abenden steht die Umsetzung von Märchen, Mythen und (offenen) Geschichten auf dem Programm. Dabei bildet der praktische Teil den Schwerpunkt, also das zeitweise Eintauchen in vielfältige Rollen und Stoffe aus unterschiedlichen Erdteilen anhand von langsam umgesetzten Körperimpulsen und jenseits der Sprache. Zugleich werden mit den grundlegenden Anleitungen von Gruppen die Stoff- und Rollenwahl sowie situationsbezogen Varianten der Moderation und Intervention erlebt und erläutert. Begleitend kommen grundlegende Anknüpfungspunkte und Möglichkeiten der Methode zur Sprache. In der Ausrichtung geht es darum, anhand einer solchen szenischen Arbeit körperliche Wahrnehmung, Bewegung, Gegenwärtigkeit und Handlungsvollzüge experimentierend und im Kontakt mit anderen zu erweitern und Geschichten und Bedeutungen in aktualisierter Form gemeinsam zu erschließen.
Die Haltung in der Begleitung ist systemisch geprägt, zeigt sich also moderierend, dialogisch und gegenüber den Motiven und Figuren sowie während des Spiels eher zurückhaltend, wahrnehmend und offen (nicht interpretierend). Ein kleiner fachlicher Austausch rundet die Abende ab.

Die Fortbildung richtet sich an Teilnehmer*innen aus bildender, therapeutischer oder sozialer Arbeit wie auch aus interkulturellem Wirken, doch sind alle Interessent*innen willkommen.